Salzhemmendorf seit der Gebietsreform von 1984-2000

1984 - 2000

1984
Der Flecken Salzhemmendorf führt zukünftig das Wappen des ehemaligen Amtes Lauenstein als Gemeindewappen auf Siegel und Briefköpfen. Im OT Salzhemmendorf wird ein Altenwohnhaus gebaut. Der Flecken Salzhemmendorf ist in das Programm "Dorferneuerung" aufgenommen worden. Die Aufträge für das Straßenbausonderprogramm sind vergeben.

1985
Am 19.06.1985 wird Udo Stenger zum 01.03.1986 als neuer Gemeindedirektor gewählt. Der Flecken beteiligt sich am Programm des sogenannten "Wiesbadener Modells". Es werden arbeitslose Sozialempfänger für Arbeiten eingestellt, die die Voraussetzungen für die Bewilligung von AB-Maßnahmen erfüllen.

1986
Die erste Gemeindezeitung "Salzhemmendorfer Aktuell" wird kostenlos an die Bürger verteilt. Einrichtung eines Fremdenverkehrbüros im OT Salzhemmendorf. Neubau einer Fußgängerbrücke über die Saale mit Anbindung des Rathauses an den alten Ortskern im OT Salzhemmendorf. Errichtung eines Einkaufszentrums am Rathaus. Am 09. Dezember 1986 wird dem Flecken Salzhemmendorf durch die Bezirksregierung Hannover die Prädikatsurkunde über die Auszeichnung als "Staatlich anerkannte Orte mit Solekurbetrieb" für die Ortsteile Salzhemmendorf und Lauenstein ausgehändigt. Aufnahme und Betreuung von Asylbewerbern, Asylberechtigten und ausländischen Flüchtlingen. Einweihung der DRK-Rettungsstation am 19.12.1986 im OT Hemmendorf.

1987
Die Schmutzwasserkanalisation ist im OT Thüste fertiggestellt. Bis auf die OT Osterwald, Ahrenfeld und Levedagsen sind alle Ortsteile an die Kläranlage in Quanthof angeschlossen. Übernahme der Sozialhilfeaufgaben für Leistungen an Asylbewerber lt. Vereinbarung mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont. Seit dem 01.04.1987 werden die ersten fälschungssicheren Personalausweise ausgegeben. Mit der Wahl am 05.10.1986 wird Karl-Heinz Grießner neuer Bürgermeister des Fleckens. Die AB-Maßnahme "Jugendpflegerische Betreuung der arbeitslosen Jugendlichen und Heranwachsenden aus sozialgefährdeten Familien" wird genehmigt. Fertigstellung des Werbevideofilms über Salzhemmendorf.

1988
Gründung der Kurbetriebsgesellschaft am 02.06.1988. Errichtung einer Gemeinschaftsantennenanlage für Kabelfernsehen. Einrichtung einer Jugendwerkstatt im OT Oldendorf bestehend aus einer Tischler- und Gartenbaugruppe. Eröffnung der Naturkosmetikfirma LOGONA im OT Oldendorf.

1989
Beginn der Kanalbauarbeiten im OT Osterwald, Erweiterung der Kläranlage Quanthof und Bau der Schlammentwässerung. Mit dem Bau der innerörtlichen Entlastungsstraße wurde begonnen. Aufnahme von Übersiedlern aus der DDR. Betriebsbeginn Sonderabfallsammelstelle im OT Lauenstein ab dem 05.08.1989.

1990
Einweihung Salzhemmendorfs Ith-Saale-Hotel am 01.07.1990. Die Schlammentwässerungsanlage in der Kläranlage Quanthof wird am 11.07.1990 in Betrieb genommen. Einweihung des zweiten Sportplatzes in Lauenstein am 23.08.1990. Für die Ortsbürgermeister sind AB-Maßnahmen für "Arbeiten auf Anweisung des Ortsbürgermeisters" bewilligt worden. Beginn mit der Verlegung von Gasleitungen für Erdgas vom Elektrizitätswerk Wesertal. Nach der Wiedervereinigung kommen neue Bürger aus den fünf neuen Bundesländern ins Saaletal. Einige leben vorübergehend im Gasthaus Fichtenwirt in Osterwald. Verwaltungsangestellte aus den neuen Ländern werden im Rathaus ausgebildet. Am 3. Oktober wird mit der Stadt Benneckenstein in Sachsen-Anhalt eine Partnerschaft zur Förderung der Entwicklung des demokratischen Gemeinwesens und der kommunalen Selbstverwaltung abgeschlossen. Am 5. Juli 1991 wird eine weitere Partnerschaft mit der niederländischen Stadt Arcen en Velden abgeschlossen um die Freundschaft zu stärken im Sinne eines geeinten Europas.

1991
Wiederwahl des bisherigen Bürgermeisters Karl-Heinz Grießner am 06.10.1991. Der 3. Bauabschnitt Schmutzwasserkanal ist im OT Osterwald abgeschlossen. Nach erheblicher Zeitverzögerung wird am 08.11.1991 der 2. Bauabschnitt der innerörtlichen Entlastungsstraße in Salzhemmendorf für den Verkehr freigegeben. Das dritte Nachklärbecken in der Kläranlage Quanthof ist betriebsbereit. Der Bahnhof Osterwald im OT Osterwald wir in einen unbesetzten Haltepunkt umgewandelt, es wird ersatzweise ein Fahrausweisautomat aufgestellt. Eröffnung der Ith-Sole-Therme am 04.12.1991 im OT Salzhemmendorf.

1992
Die Kläranlage im OT Lauenstein wird außer Betrieb genommen, das anfallende Abwasser wird der Kläranlage Quanthof zugeführt. Der Flecken Salzhemmendorf wurde Landessieger beim Wettbewerb "Straßen, Wege, Plätze - Raum und Leben". Für die Gestaltung des Dorfplatzes und des Parkplatzes der Therme hat der Flecken ein Bronzeschild sowie eine Urkunde vom Niedersächsischen Sozialminister erhalten.

1993
Am 11.Januar.1993 hat Karl-Heinz Grießner seinen sofortigen Rücktritt als Bürgermeister des Flecken Salzhemmendorfs erklärt. Als neuer Bürgermeister und Nachfolger wurde Walter Kramer am 14.Januar 1993 gewählt. Eröffnung Konkursverfahren der Kurbetriebsgesellschaft Salzhemmendorf. Die neue Postleitzahlenzahl für den Flecken Salzhemmendorf ab dem 01.07.1993 lautet: 31020. Auftragsvergabe V. Bauabschnitt Schmutzwasserkanalbau im OT Osterwald.

1994
Die Aufgaben des Sozialamtes werden ab dem 01.01.1994 vom Landkreis Hameln auf den Flecken Salzhemmendorf übertragen.

1995
Einweihung des Bürgerbüros im Rathaus am 29.03.1995 für Presse und Öffentlichkeit. Umorganisation der Verwaltung anhand eines EDV-Konzeptes in Zusammenarbeit mit der KDSW. Neubau eines 3-Gruppen-Kindergartens im OT Oldendorf. Die Ith-Sole-Therme und das Ith-Saale-Hotel werden verkauft. Das Hotel wird in ein Altenheim umgebaut.

1996
Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses im OT Salzhemmendorf. Als Bürgermeister des Flecken Salzhemmendorf wurde Walter Kramer am 15.09.1996 wiedergewählt. Betriebsbeginn des neuen Kindergartens Wallensen/Thüste ist am 01.10.1996.

1997
Der Grundschule Oldendorf wird mit Zustimmung der Schulbehörde der Name "Schule im Saaletal" erteilt. Am 03.07.1997 war Kläranlagenschau in Quanthof, die Anlage befand sich in einen einwandfreien Zustand. Gründung der Wasser GmbH Salzhemmendorf am 29.10.1997.

1998
Zum 01.08.1998 wurde die Wohngeldsachbearbeitung vom Landkreis auf den Flecken Salzhemmendorf übertragen. Der Klärschlammlagerplatz an der Kläranlage Quanthof ist fertiggestellt. Die Problematik mit der Klärschlammlagerung auf Ackerflächen ist somit beseitigt. Im OT Levedagsen wird der Schmutzwasserkanal gebaut.

1999
Das Nieders. Kultusministerium hat mit Schreiben vom 03.06.1999 die Genehmigung erteilt, dass die Grundschule Wallensen vom Beginn des Schuljahres 1999/2000 an im Rahmen des Schulgesetzes als Schulversuch Verlässliche Grundschule geführt wird. Für die Grundschulen Salzhemmendorf, Oldendorf und Lauenstein wird der Beginn des Schulversuchs ab Schuljahr 2000/2001 genehmigt. Die Schulversuche sind befristet bis 31.07.2003. Das Freibad im OT Lauenstein wird in ein Naturerlebnisbad umgebaut. Der Kanalbau im OT Ahrenfeld ist abgeschlossen.

2000
Im N3 wurde ein Bericht über die Weserberglandregion und aus dem Flecken Salzhemmendorf über den Hüttenstollen im OT Osterwald ausgestrahlt. 75-jähriges Jubiläum des Hagebaumarktes im OT Salzhemmendorf.

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Wappen des Fleckens Salzhemmendorf

wappen des fleckens salzhemmendorf

Beschreibung

Im gespaltenen Schild links ein aufgerichteter, silberner, rot gekrönter nach links schauender Löwe auf blauem Grund, rechts ein aufgerichteter, ungekrönter, goldener, nach links schauender Löwe auf rotem Grund in blau - silber gestückter Einfassung.

Bedeutung

Dieses Wappen wird vom Flecken Salzhemmendorf seit 1984 geführt. Es zeigt das Wappen des ehemaligen Amtes Lauenstein, zu dem auch die elf Ortsteile einst gehörten. Die beiden Teile des gespaltenen Schildes bekunden die beiden Lauensteiner Börden als besondere Gerichtsbezirke. Die linke Hälfte zeigt, obwohl unhistorisch dafür, den Eversteiner Löwen. Dies symbolisiert die Unterbörde mit Gerichtsstätte an der Thie-Linde. Die rechte Hälfte stellt die Oberbörde dar, deren Dingstelle sich am Möhlenbrink befand.