Rund um Osterwald
Osterwald am gleichnamigen Höhenzug ist der jüngste Ortsteil der Gemeinde Salzhemmendorf, 1585 wurde erstmals der Steinkohle-Bergbau erwähnt. In den nächsten Jahrhunderten war Osterwald als kleiner Industriestandort sehr erfolgreich. Auf engstem Raum fanden sich das Bergwerk, die Glashütte, eine Ziegelei sowie Kalk- und Sandsteinbrüche. Auf den Wanderungen lassen sich eine Vielzahl von Spuren dieser Industriegeschichte entdecken.
Mit Hilfe der aktuellen Wanderkarte, der guten Ausschilderung und dem speziellen Osterwalder Orientierungs-System sind jederzeit entspannte Wanderungen auf gut ausgebauten Wegen gewährleistet und wer ausgearbeitete Routen bevorzugt, findet in der Karte drei entfernungs- und zeitidentische Rundwanderwege.
Wanderwege:
• Blauer Weg
Anhalt - Mühlsteinbruch - Sennhütte - Tagestollen - Anhalt
8,5 km, Steigung 200 m, ca. 3 Stunden
• Roter Weg
Hüttenstollen - Ortsrand Osterwald - Illemannsbruch - Fast (höchster Punkt im
Osterwald) - Sennhütte - Mühlsteinbruch - Hüttenstollen
8,5 km, Steigung 250 m, ca. 3 Stunden
• Grüner Weg
Freibad - Waldrand des Osterwaldes - Ikenburg - Tongrube - Freibad
8,5 km, Steigung 100 m, ca. 3 Stunden
Naturschutzgebiet „St. Avold"
Auf dem Verbindungsweg zwischen dem Waldgasthaus Sennhütte und dem höchsten Punkt des Osterwalds, dem 419 m hohen Fast, findet man den Eingang zum Naturschutzgebiet St. Avold. Ein Rundweg bietet malerische Ausblicke auf die Steilwand und den See des bis in die 60er Jahre betriebenen Sandsteinbruchs.
Weiter Informationen erhalten Sie unter www.bergort-osterwald.de